Ein Mitarbeiter von HessenForst kniet am verschneiten Teich und zieht etwas aus der gefrohrenen Eisdecke.

HessenForst beginnt mit der Pflege des Forellenweihers

Dem im Reichenbachtal liegenden kleinen Teich droht die Verlandung.

Oberhalb von Falkenstein liegt der Forellenweiher. Über die Jahre haben sich Sedimente abgesetzt – ein bekannter Vorgang bei von Menschen angelegten Gewässern. Das dadurch abnehmende Volumen des Teiches und die geringer werdende Wassertiefe stellen für die Wasserlebewesen ein zunehmendes Problem dar: Temperatur und Sauerstoffgehalt stimmen nicht mehr. Um die Qualität des Weihers als Biotop wieder zu verbessern, muss dieser entschlammt werden. 
Im ersten Schritt wird der Wasserstand abgesenkt und der Fischbestand mit Unterstützung des Angelsportvereins in Königstein in andere Gewässer umgesiedelt. Danach wird der Teich zeitweise trockengelegt. 
Wenn der Schlamm getrocknet ist, wird dieser ausgebaggert und entsorgt. Auch der Damm wird nachgebessert und der Mönch, also der Überlauf des Weihers, wird saniert. Um erneuten Eintrag von Sedimenten zu mindern, wird am Zulauf des Weihers eine Absetzgrube angelegt.
Schließlich wird der Zulauf des Weihers wieder geöffnet und der Teich kann sich füllen Der Weiher steht dann den Wasserlebewesen wie gewohnt zur Verfügung.
Das Vorgehen und die einzelnen Maßnahmen sind fachlich geprüft und von den zuständigen Behörden des Hochtaunuskreises und der Oberen Naturschutzbehörde genehmigt worden.
Das Forstamt Königstein freut sich über dieses echte Gemeinschaftsprojekt zwischen vielen Beteiligten. Erfreulicherweise teilen sich die Stadt Königstein, der Heimatverein Falkenstein sowie das Land Hessen die entstehenden Kosten.
Revierleiter Lucas Stübner ist mit vollem Einsatz dabei und freut sich, den Forellenweiher weiter erhalten zu können. Er wird die Maßnahmen begleiten.

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