Vier graue Vögel sitzen auf Ästen

Neues aus dem Tierreich

Neuzugang in der großen Voliere: fünf Nachtreiher ziehen zu den Waldrappen

Endlich ein Mädchen! – Weiblicher Wisent-Nachwuchs nach drei Jahren

Es ist ein Mädchen! Am 28 Juli hat unsere Wisentkuh „Farina“ ein gesundes weibliches Kalb zur Welt gebracht.

Nach drei Jahren, in denen es nur männlichen Nachwuchs gab, ist die Freude im Team besonders groß. Das kleine Schwergewicht hört auf den Namen Farah – ganz nach der Vorgabe des Zuchtbuchs, dass alle im Park geborenen Kälber mit „Fa“ beginnen müssen.

Mutter „Farina“ versorgt ihr Kalb vorbildlich, auch wenn Farah schon jetzt sehr selbständig und eigenmächtig im Gehege unterwegs ist und die Anlage auch gerne auf eigene Faust erkundet. Auch Wisentkuh „Abia“ hat Nachwuchs bekommen. Das Geschlecht des Jungwisents konnte leider noch nicht bestimmt werden, da das Neugeborene meist versteckt in der Deckung zurückbleibt.

Besucher können Mutter Farina und Tochter Farah und den Rest der Herde täglich auf der Wisentanlage beobachten.

 

Brunft bei Dam- und Sikahirsch - Der Herbst ist da und es wird laut im Park!

Nachdem die röhrenden Rothirsche das Brunftgeschehen weitgehend eingestellt haben beginnt die Brunft von Dam- und Sikawild.

Damhirsch – der Rülpser auf der Wiese

Der Damhirsch, erkennbar an seinem Schaufelgeweih, hat seine Brunftgrube schon angelegt und wirbt mit lautem, grunzenden Röhren um die Gunst der Kühe. Es wird viel gerülpst, geschnarcht und auch gekämpft, meist aber nur imponiert. Wer früh morgens oder in der Abenddämmerung kommt hat die besten Chancen das Imponiergehabe live zu erleben.

Sikahirsch – der Pfeifer aus dem Dickicht

Fast zeitgleich brunften unsere Sikahirsche. Anders als der größere Damhirsch lässt der kleinere Sikahirsch ein schrilles, weithin hörbares Pfeifen erklingen. Sikahirsche sind sehr territorial. Der Hirsch pfeift und markiert intensiv. Sie sind während der Brunft deutlich aggressiver als Damhirsche. Er verteidig sein Territorium mit viel Nachdruck.

Die Hirsche sind während der Brunft sehr angespannt und stecken all ihre Energie in die Fortpflanzung. Zwei Arten, zwei ganz unterschiedliche Konzerte – ein Besuch im Park lohnt sich derzeit doppelt!

 

Neuzugang in der großen Voliere: fünf Nachtreiher ziehen zu den Waldrappen

Zuwachs mit Wow-Effekt! In unsere große Voliere sind fünf Nachtreiher (Nycticorax nycticorax) eingezogen. Die nachtaktiven Reiher teilen sich ab sofort die Anlage mit unseren Waldrappen.

Die Vergesellschaftung verlief problemlos – während die Waldrappe tagsüber aktiv unterwegs sind halten sich die Nachtreiher tagsüber eher im Geäst auf. Erst zur Dämmerung werden sie munter. So kommen sich die beiden Arten kaum in die Quere.

Mit ihrer schwarzen Kappe, den roten Augen und den langen Schmuckfedern sind die Reiher echte Hingucker.

Waldrapp und Nachtreiher zeigen den Besuchern die Vielfalt bedrohter Vogelarten. Beide Arten waren in Mitteleuropa fast verschwunden. Während der Waldrapp durch Zuchtprogramme zurückkommt, ist der Nachtreiher bei uns ein seltener, geschützter Brutvogel.

 

Kommen Sie vorbei – wir haben täglich geöffnet!

Ein grauer Vogel sitz auf einem Ast

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