Einen besonderen Projekttag führte eine Berufsschulklasse gemeinsam mit den Mitarbeitern von HessenForst in ein Waldgebiet im Revier Ober-Breidenbach im Forstamt Romrod. Im Rahmen einer Baumpflanzaktion setzten die Schülerinnen und Schüler 700 junge Stieleichen und leisteten damit einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Bei kühlem, aber trockenem Frühlingswetter machten sich die Jugendlichen motiviert ans Werk. Unter fachkundiger Anleitung lernten sie nicht nur die richtige Pflanztechnik mit dem Hohlspaten, sondern erhielten auch spannende Einblicke in die Bedeutung von Aufforstung im Klimawandel.
Während der Pflanzaktion erfuhren die Schülerinnen und Schüler auch, warum Mischwälder zunehmend an Bedeutung gewinnen. Unterschiedliche Baumarten machen den Wald widerstandsfähiger gegenüber Stürmen, Trockenheit und Schädlingen, die durch den Klimawandel weiter zunehmen. Es wurde erläutert, warum sich auf der Pflanzfläche Stieleiche (Quercus robur) besonders gut eignet. Die Stieleiche kommt durch ihr tiefreichendes Pfahlwurzelsystem gut mit Staunässe und mit schwierig durchwurzelbaren Böden zurecht.
Neben der Pflanzung kam auch der Gemeinschaftssinn nicht zu kurz. „Es hat Spaß gemacht, gemeinsam draußen zu arbeiten und dabei etwas Sinnvolles zu tun“, berichtete ein Teilnehmer. „Man sieht am Ende des Tages direkt, was man geschafft hat.“ Zur gelungenen Abrundung der Veranstaltung organisierte die Lehrerin Frau Lehmann ein gemeinsames Essen.
Am Ende der Veranstaltung blickten alle Beteiligten stolz auf die frisch bepflanzte Fläche. Die jungen Bäume werden in den kommenden Jahren heranwachsen und langfristig einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Waldes leisten.
Romrod, 19.03.2026
Windrich, Schneider