Typische Flora auf Waldwiesen: Acker-Witwenkraut und Schafgarbe

5. Zauberwiese - Wilde Vielfalt, die Wildwiese als Lebensraum

Waldlehrpfad Revier Breithardt

Wie kann man die Waldwiese von der Wildwiese unterscheiden?

WaldwieseWildwiese

Waldwiesen liegen meist an Lichtungen oder Waldrändern, sind schattiger und feuchter, und beherbergen Pflanzen, die weniger Sonne brauchen.

Waldwiesen ergänzen das Waldökosystem und unterstützen die Nahrungskette 

Wildwiesen hingegen liegen oft frei in der Landschaft, sind sonnig, trocken bis mäßig feucht und sehr artenreich mit vielen Wildblumen und Insekten.

Wildwiesen fördern vor allem die Insektenvielfalt durch mehr Blumenarten.

 

Warum sind die Wald- und Wildwiesen so wichtig für den Wald?

Wald- und Wildwiesen sind artenreich und bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel, Amphibien und kleine Säugetiere. Sie dienen als „Trittsteine“ zwischen verschiedenen Lebensräumen, indem sie Verbindungen zwischen Wald, Feldern und Feuchtgebieten schaffen. Wildblumen und Gräser locken viele Bestäuber wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer an.

 

Welche Funktion bieten sie für den Wald und den Naturschutz?

Die dichte Vegetation einer Wildwiese schützt den Boden vor Erosion und fördert die Bodenfruchtbarkeit. Die Pflanzenwurzeln helfen dabei, Wasser zu speichern und verhindern das schnelle Austrocknen des Bodens. Wildwiesen tragen zur CO₂-Speicherung und damit zum Klimaschutz bei.

 

Anfang der Nahrungskette

ProduzentenPflanzenfresser

Fleischfresser

Sekundärkonsumenten

Top-Prädatoren

Tertiärkonsumenten

Destruenten

Zersetzer

Gräser

Kräuter Wildblumen

Raupen

Kaninchen

Rehe

Vögel, Füchse

Marder

Greifvögel

Wölfe & Luchse

Regenwürmer, Käfer, Pilze & Bakterien

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