Streuobstwiese

Offene Projekte

Unterstützen Sie ein Naturschutzprojekt zur Steigerung der Biodiversität im Wald: Die Wiederherstellung der Streuobstwiese im Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus.

Streuobstwiese – Biodiversität im Wald

Bei dem vorliegenden Projekt handelt es sich um eine Streuobstwiese in der Nähe von Wiesbaden. Die Wiese liegt direkt gegenüber dem sogenannten Wagnitz-Seminar (Ausbildungsstätte Justiz, Land Hessen) im Revier Chausseehaus und ist sehr gut erreichbar. Das Forstamtsgebäude Wiesbaden-Chausseehaus ist ebenfalls nur wenige Meter entfernt.

Übersichtskarte Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus und Lage der  Streuobstwiese Wagnitz im Revier Chausseehaus.
Übersichtskarte Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus und Lage der Streuobstwiese Wagnitz im Revier Chausseehaus.

Hintergrund

Das Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus ist verantwortlich für ca. 13.000 ha Wald. Dem Forstamt sind sieben Revierförstereien zugeordnet. Das Team des Forstamtes betreut neben dem Staatswald auch den Wald der Stadt Idstein, der Stadt Taunusstein und der Gemeinde Niedernhausen.

Lage der Streuobstwiese Wagnitz, Detail.
Lage der Streuobstwiese Wagnitz, Detail.

Prägende Baumarten sind Buche, Fichte, Eiche und Kiefer. Die Äskulapnatter und der Wespenbussard sind von besonderer Bedeutung – für sie hat das Forstamt Wiesbaden-Chausseehaus die Artenpatenschaft übernommen. Diese beiden Arten werden mit gezielten Maßnahmen gefördert.

Neben dem Forstamtsgebäude befindet sich der Waldladen des Forstamtes. Dort kann regional eingekauft werden, u. a. kann hochwertiges Wildbret aus den Wäldern um Wiesbaden erworben werden.

Doppelt gut: Blüten und Frucht vom Birnbaum. Er ist ökologisch sehr wertvoll an einer Waldwiese. Denn er blüht früh und ist damit einer der ersten Nahrungsquellen einer artenreichen Wiese. Dieser Lebensraum fördert Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen.
Doppelt gut: Blüten und Frucht vom Birnbaum. Er ist ökologisch sehr wertvoll an einer Waldwiese. Denn er blüht früh und ist damit einer der ersten Nahrungsquellen einer artenreichen Wiese. Dieser Lebensraum fördert Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen.

Projektskizze

Die Fläche ist eine 1,2 Hektar große Wiese, die auf drei Seiten von Wald umgeben ist. Zum Weg hin steht ein verbuschter Streifen, der ursprünglich auch einmal Teil der Streuobstwiese war. Er ist über die Jahre aber stark verbuscht und weist den Charakter eines Waldrandes oder Waldinnenrandes auf.

Auf der Wiese selbst stehen Apfelbäume und ein paar Walnussbäume. Einige Bäume sind mit den Jahren abgestorben und es müssten an deren Stelle neue Apfel-, Birnen- oder Pflaumenbäume gepflanzt werden. Die gesunden Apfelbäume müssten fachmännisch geschnitten werden, um einen besseren Erhaltungszustand zu erreichen. 

Goldammer auf einem Apfelbaum
Goldammer auf einem Apfelbaum

Von den Rändern her erobern langsam Büsche und Brombeeren die Wiese zurück. Auch in den schwierig erreichbaren Bereichen rund um die Bäume herum, beginnt zusehends die Verbuschung. Hier muss ein Mulcher eingesetzt werden, um die Wiese wieder auf ihre ursprüngliche Ausdehnung zu bringen.

Dieses Projekt schafft auch gleichzeitig neue Lebensräume, denn in Kombination mit eingesäten Blühmischungen freuen sich auch die Bienen und Schmetterlinge. Einige Imker haben direkt um die Ecke ihre Bienenstöcke stehen. 

Biene auf Rainfarn. Der Rainfarn wächst auf halbschattigen bis sonnigen Waldwiesen sowie an Waldrändern und ist eine wichtige Futter- und Nektarpflanze für Insekten – für Menschen und Tiere jedoch stark giftig.
Biene auf Rainfarn. Der Rainfarn wächst auf halbschattigen bis sonnigen Waldwiesen sowie an Waldrändern und ist eine wichtige Futter- und Nektarpflanze für Insekten – für Menschen und Tiere jedoch stark giftig.

Frist

Die Instandsetzung der Streuobstwiese würde im Herbst 2026 erfolgen. Falls Sie sich für dieses Projekt interessieren bitten wir um eine Entscheidung möglichst bis Juli 2026, damit wir dieses Projekt noch dieses Jahr umsetzen können.

Kosten

Die Kosten für die Aufwertung der Wiese belaufen sich in Summe auf 8.000 Euro. Dazu gehören Obstbaumschnitt, Nachpflanzen von einigen Obstbäumen und die Einsaat einer Blühmischung nach dem kommenden Winter.

Fazit

Der Erhalt von Streuobstwiesen ist sehr wichtig, weil diese einerseits ein geschütztes Biotop sind und zum anderen Kulturdenkmal in unserer Gegend.

Sollten Sie dieses wertvolle Projekt unterstützen wollen und dadurch einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt und Biodiversität im Wald leisten wollen, dann freuen wir uns über Ihre Unterstützung.

Streuobstwiese
Streuobstwiese

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